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Krankheiten auswählenKrankheitserreger
In der modernen Medizin werden die derzeit bekannten Mikrobiologischen (oder Mikrocybernetischen) Krankheitserreger in sieben verschiedene Typen aufgeteilt: Bakterien, Grauteilchen, Nanophagen, Parasiten, Pilze, Prionen, und Viren. Alle Erreger sind Mikroorganismen, subzelluläre oder gar zweidimensionale Erreger, die in anderen Organismen gesundheitsschädigende Abläufe verursachen. Hinzu kommen Erreger wie Gifte, Strahlen oder sonstige Umwelteinflüsse auf den Organismus, die Kranheiten zur Folge haben können.
Bakterien
Bei Bakterien handelt es sich um sich selbst versorgende einzellige Lebewesen. Sie sind generell deutlich größer als Viren und erreichen Größen von etwa 0,1 bis 700 Mikrometer. Unter dem Scanner zeigen sie die unterschiedlichsten Formen. Oft ähneln sie Kugel-Gebilden, verzweigten Fäden oder Stäbchen bis zu zylinderförmigen und stark verzweigten Gebilden. Bakterien lassen sich mit modernen medizinischen Geräten meist schnell identifizieren.
Grauteilchen
Diese Krankheitserreger sind weitgehend unerforscht. Sie stammen aus dem Subraum und fallen unter den Typ des zweidimensionalen Lebens. Sie sind deutlich größer als Viren und scheinen sich selbstständig vermehren zu können, werden aber von Scannern nur in zwei Dimensionen wahrgenommen. Tatsächlich sind sie nicht einfach flach, sondern scheinen keine dritte Dimension zu besitzen. Im Normalraum ist es bisher nicht gelungen ein Grauteilchen aufrecht zu erhalten. Offenbar lösen sie sich auf, sobald sie wahrgenommen werden. Innerhalb des Subraums sind sie stabil, deutlich sichtbar und wirken dreidimensional.
Parasiten
Krankheitserregende Parasiten sind meist kleine Lebensformen (oft Insekten, zuweilen aber auch andere Tiere). Sie übertragen Erreger (Viren und Bakterien) oder sorgen durch ihr bloses Vorhandensein innerhalb eines Wirtskörpers für Probleme. Bei Übertragungskrankheiten durch Parasiten spricht man von sogenannten Zoonosen. Zu den bekanntesten Zoonosen zählen die Vogelgrippe, die Schweinegrippe, die Tollwut, die Borreliose, die Salmonellose und die Malaria. Allerdings gibt es wie gesagt auch parasitäre Krankheiten, bei denen der Parasit selbst den Erkrankten schädigt (ohne weitere Keime zu übertragen) Beispiele hierfür sind Spulwürmer oder Zeranen (auf Talbur heimische mikroskopisch kleine Muscheln, die sich in die Gehörgänge von Säugern graben).
Parasiten können oft mit Hilfe von Medikamenten behandelt werden, die sie abtöten oder wenigstens aus dem Wirtskörper vertreiben. Hartnäckigere Typen hingegen müssen operatief entfernt werden. Leider gibt es Parasiten, bei denenen bisher noch kein wirklich greifender Heilansatz gefunden werden konnte. Bei diesen helfen nur Stasebehandlungen und andere eingrenzende Maßnahmen.
Pilze
Durch die Sporen von Pilzen verursachte Krankheiten nennt man Mykosen. Meist sind die Haut, Nägel oder Schleimhäute betroffen. Nur in seltenen Fällen geht eine Mykose auch auf innere Organe über (hier sind am häufigsten die Lungen betroffen), doch kommt es zu solch einem Fall, richtet sie fast immer verheerende Schäden an. Gerade bei Mykosen, die sich auf die Atemwege und Lungen eines Betroffenen ausgedehnt haben, sind meist von tödlicher Natur. Hinzu kommt, dass viele Pilze, zum Teil erheblich starke Giftstoffe in sich tragen, welche, wenn sie in einen Organismus gelangen, der sie nicht verträgt, die verschiedensten Krankheitsbilder hervorrufen können. Häufige Wirkungen sind Schwindelanfälle, Kontrollverlust, Wahnzustände oder gar innere Blutungen, die in schweren Fällen zum Tod führen können. Es gibt Pilze, deren Verzehr für die meisten Lebensformen generell tödlich endet.
Prionen
Prionen sind Proteine, die im Organismus im normalen (physiologischen) als auch im gesundheitsschädlichen (pathogenen) Zustand vorkommen können. Sie vermehren sich durch induzierte Veränderung benachbarter, körpereigener Moleküle. Vor allem im Hirngewebe kommen körpereigene Prionen vor, so dass pathologische Veränderungen meist schwerwiegende Folgen für den Organismus haben. Pathogenen Prionen gelangen am wahrscheinlichsten durch kontaminierte Nahrung in den Körper, doch auch die Schmierinfektion wurde nachgewiesen. Leider können sie ebenfalls durch die spontane Umfaltung körpereigener Prionen entstehen. In der modernen Medizin ist eine echte kurative Behandlung von Prionenerkrankungen kaum möglich. Die letztendlichen Maßnahmen sind somit lediglich im palliativmedizinischen Rahmen möglich (bei Tieren erfolgt meist eine Eindämmung durch Euthanasie, im Falle von intelligenten Spezies können Stasenetze und andere Verzögerungsvorgänge zur Anwendung kommen). Alle bekannten durch Prionen verursachten Krankheiten haben gemein, dass sie zu einem schwammartigen Zerfall des Gehirngewebes und des vegetativen Nervensystems führen, was grundsätzlich zu einem tödlichen Krankheitsverlauf führt.
Prionen enthalten weder DNA noch eine RNA und sind hierdurch eindeutig von Viren, Bakterien und anderen Erregern zu unterscheiden.
Nanophagen
Nanophagen können oft nur sehr schwer nachgewiesen werden weil Scanner sie im Normalraum ihres zweidimensionalen Charakters wegen nicht wahrnehmen. Nur Spektralanalysen, welche die Nanpphagen in den meisten Fällen stillegen, kann die Überreste ihrer Hüllen für eine kurze Zeitspanne sichtbar machen. Unter Nanophagen versteht man künstliche Lebensformen aus der physikalischen Ebene des Zwischenraumes. Sie sind wenig erforscht und schwer zu finden. Dies liegt einerseits an ihrer Größe (sie sind kleiner als die meisten Viren), andererseits aber vor allem daran, dass sie durch den Kontakt mit Licht inaktiv werden (sie lösen sich sogar zum Teil auf). Im Normalraum können sie darüber hinaus optisch nur zweidimensional wahrgenommen werden. Hierdurch ergibt sich eine Ähnlichkeit mit der Physik von Grauteilchen, doch wo diese eindeutige organische Kennzeichen aufweisen, sind Monophagen zweifelsfrei künstlicher Natur und wirken eher wie Produkte der Mikrorobotik. Als künstliche Lebensformen klassifiziert, weisen sie dennoch eine Art von Fortpflanzung auf. Sie scheinen in der Lage zu sein, aus sich selbst und weiterer Materie neue Nanophagen erzeugen zu können.
Viren
Unter Viren versteht man infektiöse Partikel aus Nukleinsäuren (DNA oder RNA), Proteinen. Viele von ihnen verfügen über eine sogenannte Virushülle aber über keinerlei eigenen Stoffwechselapparat. Eine eigenständige Vermehrung ist ihnen verwehrt, weswegen sie auf Wirtszellen angewiesen sind. Die meisten Kulturen klassifizieren Viren aus diesem Grund nicht als Lebewesen.
Bestimmung von Erregern
Um einen Krankheitserreger und somit eine Krankheit zu bestimmen kommt es zu einer Probe der Naturwissenschaften oder der Medizin (der Spieler darf entscheiden). Natürlich müssen die notwendigen medizinischen Apparaturen, ein Medscanner oder ein Labor hierfür zugänglich sein.
Dieses Ergebnis wird durch 5 geteilt (abrunden) und ergibt die Anzahl der möglichen Rateversuche des Behandelnden. Er tippt nun auf den Erreger (Bakterien, Grauteilchen, Nanophagen, Parasiten, Pilze, Prionen, Viren), den Farbcode (weiß, gelb, orange, rot, violett, blau, schwarz) und schließlich die Ordnung des Erregers (1 bis 6).
Er kann seine Versuche aufteilen wie er möchte. Es ist möglich alle Versuche für den Typ aufzubrauchen oder sie auf die besagten Werte zu verteilen. Stimmt ein Tipp, ist der entsprechende Punkt abgehakt. Erst wenn alle Punkte ermittelt sind, ist die Krankheit eindeutig ermittelt. Der Behandelnde kann jeden Tag erneut auf Biologie oder Medizin würfeln und erhält so neue Versuche.
Schließen sich ihm weitere Biologen oder Ärzte an, darf er sich einen Bonus ihrer Werte auf seinen Wurf hinzufügen. Hierbei gilt, dass je ein Drittel der Werte (abrunden) eines jeden Helfers als Bonus nutzbar wird.
Natürlich kann ein Patient auch schon behandelt werden bevor die Krankheit eindeutig diagnostiziert wurde. Es obliegt dem Arzt auf gut Glück vorzugehen.