Eukaryoiden
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Pilzartige
Eukaryoden ähneln in vielerlei Hinsicht Pflanzen, zu denen sie für einen langen Zeitraum gerechnet wurden, weißen jedoch entscheidende Unterschiede zu diesen auf. Sie betreiben keine Photosynthese und müssen sich wie Tiere durch die Aufnahme organischer Substanzen ernähren. Ihre Körper besteht aus feinen Fäden, dem sogenannten Myzel. Im Gegensatz zu nicht mobilen Formen, benötigen sie keinen Substratgrund, wie Holz oder anderen organischen Geweben, sondern bilden ihre Form aus einem Fruchtkörper, in dem sich Organknoten befinden, die verschiedene Funktionen, wie Sprachzentren und den ganzen Bewegungsapparat kontrollieren. Anders verhält es sich mit ihrem Denkapparat, denn jede einzelne Faser des Myzels bildet ihr Gehirn. Es übernimmt die Rolle von Nervenzellen, Synapsen und dem Gedächtnisspeicher und bildet Informationen in Form von Strukturmustern ab. Diese Form der Gedankenerzeugung ist zwar langsam, aber dafür in weit größeren Mengen zugleich möglich. So wachsen Erinnerungen und verstärken sich stetig gegenseitig zu dauerhaften Mustern.
Die Form vieler Eukaryoden folgt dem Prinzip von Körper, Kopf und Gliedmaßen. Sie bilden Auswüchse, die an Arme, Beine oder Tentakel und Schwänze erinnern. Doch so verschieden diese Wesen zum Teil daherkommen, ihre Verbindung zum Erdboden, zur Feuchtigkeit und organischen Substraten ist ihnen allen gemein. Ständig suchen sie nach Nährstoffen, die sie zur Regeneration benötigen, um nicht zu verdorren. Es ist, als wären sie viel mehr Teil der Welten die sie bewohnen, als alleinstehende Individuen. Eukaryoden benötigen keine äußere Befruchtung. Sie vermehren sich mittels Sporen, die bei einigen Arten ebenfalls als Kommunikationsmedium dienen. Andere nutzen Geräuschzentren oder sogar externe Werkzeuge, wie Instrumente zur Sprachbildung.