EGBiologieIntelligente Spezies

Plantoiden

Bild: KI-generiert

Pflanzenartige

Im Gegensatz zu den meisten tierhaften Spezies fehlt den Plantoiden ein zentrales Denkorgan. Sie nutzen anstelle von Nervenknoten oder Gehirnen bestimmte Zellkonklomerate in denen sie Informationen mit Hilfe von Enzymen aufbereiten. Zusätzliche Reizleiter, die an Nerven und Synapsen erinnern kommen zwar vor, haben aber einen eher untergeordneten Stellenwert. Ihre Denken ist daher häufig ein wenig langsamer, doch dafür vergessen sie nicht. Einmal in den Zellen verankerte Informationen bleiben erhalten und können immer wieder ausgelesen werden. Ort ist es sogar möglich, sie noch zu verwerten, wenn das betreffende Pflanzenwesen längst eingegangen ist. Ein paar Tropfen Wasser und die Erinnerungen werden sichtbar und können von anderen Pflanzenartigen aufgenommen werden. 

Die meisten Plantoiden ernähren sich nicht mittels eines zentralen Ernährungsapparates und scheiden auch nicht aus. Stattdessen bedienen sie sich oft der Photosynthese zur Stärkung und ziehen weitere Nahrung aus Substraten und dem Wasser, welches sie über ihre Bewegungsorgane (Wurzeln) aufnehmen. Es gibt aber auch Pflanzenartigen die sich durch die direkte Aufnahme von Nahrung bei Kräften halten. Bei ihnen entwickelten sich Enzymorgane, mit welchen sie, meist tierische Produkte zersetzen und verwerten können.

Intelligenten Pflanzenartigen sagt man häufig eine gewisse Langsamkeit, aber auch einen Hang zur Empathie und zur Dauerhaftigkeit nach. Getroffene Entscheidungen werden beharrlich verfolgt, ohne dabei in Hektik oder Unruhe zu verfallen. Doch sollte man sie dabei nicht für berechnente Gemüter halten. Ihr Dasein basiert auf Gefühlen und jeder Plantoide lässt sich von diesen leiten.

 

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