Protozoen
Bild: KI-generiert

Einzeller
Protozoen haben weder Gehirne, noch gesonderte Organe wie andere Lebewesen und müssen eine Vielzahl von Funktionen auf molekularer Ebene lösen. Alles innerhalb ihrer Membran ist mit allen Funktionen gleichzeitig beschäftigt. Man kann also sagen, bei Einzellern ist der ganze Korpus Gehirn, Gliedmaßen, Magen und Wahrnehmungsorgan. Ihre Intelligenz basiert auf molekularen Signalwegen innerhalb der Zelle durch Rezeptoren und Enzymkaskaden. Hierbei ist ihre Wahrnehmung eher auf Schwartz und Weiß gepolt. Ist etwas eher gefährlich, umgeht man es, ist es essbar, isst man es. Graustufen müssen über viele Ja-Nein-Entscheidungen erarbeitet werden und Fantasie und Kreativität sind nicht unbedingt ihre Stärke. Allerdings können sie mit der Zeit lernen, Kreativität zu simulieren, da sie niemals eine einmal getroffene Entscheidung vergessen. Alle Erinnerungen sind auf der Quantenebenen in ihrem Zellkern verankert. Die Zellmembran, das Cytoskelett und Organellen wie das Endoplasmatische Retikulum wirken als zusätzliche dezentrale Recheneinheiten. Sie koordinieren Bewegungen, den Stoffwechsel und schnelle Reaktionen auf Umweltbedingungen.
Neben den genannten Hauptmerkmalen eines Zellkerns und der Membran weißen viele Einzeller Geiselanhänge oder andere, nicht amorphe Manipulatoren auf. Manche dieser Wesen haben zusätzliche endoplastische Molekülansammlungen entwickelt, die komplexe Aufgaben, wie das sehen oder das Erzeugen von Tönen vollbringen können. Auf diese Weise, sind sie sogar unter Umständen in der Lage, Formen anderer Wesen anzunehmen und deren Auftritt zu simulieren. Solche Shapeshifter wirken in manchen Fällen täuschend echt und können sich problemlos in der Gesellschaft der Wesen, die sie mimen bewegen.