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Biologie der lebenden Toten
Unter Untoten, Wiedergängern oder lebenden Toten versteht man Wesen, die ihr natürliches Leben hinter sich gelassen haben und durch einen feinstofflichen Vorgang zu einer anderen Daseinsform erweckt wurden. Hierbei handelt es sich in keinem der bekannten Fälle um eine Auferstehung zum Leben sondern vielmehr um eine Reanimation zu einem mehr oder weniger bewussten Dasein im Tode. Dieser Vorgang kann rein spiritueller Natur geschehen, wie es bei zum Beispiel bei Geistern und Todesfeen der Fall ist, oder die Umwandlung erfasst auch den Körper und macht das verstorbene Wesen zu einer ganz neuen Daseinsform, wie im grauenhaften Falle von Wiedergängern, die aus ihren Gräbern steigen und sich mit faulenden Leibern und verwirrten Geistern in ihr altes Leben zurückwünschen, nur um von ihren Familien und Gemeinden mit Angst vertrieben oder gar vernichtet zu werden. Viele dieser Wesenheiten sind harmlos und ziehen sich in die Elementarwelten der Natur zurück, um hier ein Dasein als stumme Wächter über die Zeit zu fristen. Andrer hingegen verlieren den Verstand oder entwickeln gar einen unbändigen Hass und Hunger auf das verlorene Leben. Sie kriechen mit glühenden Augen durch die Nacht und lauern den Lebenden auf, stets auf der Suche nach Fleisch und Blut oder der für immer verlorenen Fähigkeit zu fühlen. Allen untoten Wesen ist ihre Nähe zur Anderwelt gemeinsam. Sie ziehen ihre Kraft in der Welt der Lebenden wandeln zu können aus dem Subraum und oft reichert sich ihre physische Gestalt mit Stoffen aus diesem endlosen Zwischenraum an. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten in entsprechenden Proben nachweißlich mikrobische Artefakte nachweißen, die auf technische Errungenschaften längst vergangener Völker hinweisen oder gar den legendären Lebensschmieden der Götter selbst entstammen.