EGBiologieIntelligente Spezies

Vermesoiden

Bild: KI-generiert

Wurmartige

Vermesoiden zeichnen sich zwar eigentlich durch das Fehlen eines Skeletts und anderer stützender Organe aus, doch viele von ihnen haben im Laufe der Evolution doch schützende oder stützende Körpermerkmale entwickelt. Meist bestehen diese dann aus verdichteten Muskelsträngen oder Kalkablagerungen oder sie werden als Nahrung aufgenommen und einbehalten. Der Flüssigkeitsanteil der Vermesoiden ist meist extrem hoch. Selten wird man vertreter ihrer Art an der Oberfläche sehr trockenen Welten antreffen. Ebenfalls den meisten dieser Spezies gemein ist ihre Art der Fortpflanzung. Nahezu alle Wurmartigen sind Zwitterwesen und vermehren sich durch gegenseitige Befruchtung. Erst danach kommt es zur Eiablage oder gar Teilung. Ihre fast immer länglichen Körper sind stark segmentiert und jedes Segment neigt bei Abtrennung zum Überleben und kann in machen Fällen sogar das ganze Wesen regenerieren. So entstehende Zwillinge stellen jedoch keine Form der Fortpflanzung dar, denn sie haben die selben Gene und daß Alter des ursprünglichen Individuums. Oft sind sie bedauerlicherweise geistig zurückgeblieben und nur bedingt zum eigenständigen Überleben fähig.

Eine weitere Besonderheit der Vermesoiden ist die Tatsache, das sie die Überordnung des Lebens darstellen, von denen im Laufe der Zeit mit Abstand die meisten Spezies ausgestorben sind. Offenbar entstand ihre Gruppe verhältnismäßig früh und in dieser Zeit herrschten noch chaotische Zustände in der Galaxie, die ein Vorankommen und Überleben einer Spezies sehr erschwerten. Auf unzähligen Welten, auf denen sich heute andere Völker niedergelassen haben, finden sich Spuren längst vergangener Kulturen mit eindeutigen Hinweisen, dass die Wesen die einst hier lebten wurmartiger Natur waren.

Vom Wesen her sagt man Vermesoiden gerne nach, dass sie emsige und gefräßige Gesellen seien und tatsächlich ruhen sie eher selten. Ihr Verdauungstrakt arbeitet sehr schnell und so scheiden sie unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme aus und suchen nach dem nächsten Snack. Hierbei sind sie viele von ihnen bei der Wahl ihrer Nahrung nicht unbedingt zimperlich. So kann es passieren, dass ein verstorbener Kollege in einem der Mägen seines wurmartigen Kumpels landet.

 

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