Energiewesen
Bild: KI-generiert

Animalia Energia
Für lange Zeit, war es keiner Behörde für Anomale Ökosysteme und Xenobiologie möglich, die Existenz der rein energetischen Fauna (Animalia Energia) zu beweisen. Doch mit der Steigerung der Leistungsfähigkeit von Sensoren und Scannern konnten endlich zumindest einige dieser Spezies nachgewiesen und klassifiziert werden. Die Wesen dieser Kategorie sind von ihrem Aufbau nicht materiell und basieren stattdessen auf einer kohärenten energetischen Struktur. Alle Energiewesen bewegen sich durch die Manipulation von quantenfluktuativen Feldern, verarbeiten äußere Reize über Energiegradienten und reproduzieren sich mittels spontaner Feldinstabilität. Trotz der strukturellen Andersartigkeit ihres Auftretens, können sie mit materiellen Lebensformen interagieren und nehmen innerhalb der von ihnen bevölkerten Ökosysteme eine wichtige Rolle ein.
Man kennt energetische Tiere als photonoiden Organismen aus stabilen Lichtpaketen, plasmaartige Formen mit magnetischem Aufbau, quantenkohärente Wesen, die nur unter dem Einfluss von Störfrequenzen existieren und feldgebundene Entitäten, die an Energiequellen gekoppelt sind. Allen gemeinsam ist ihnen, dass sie planetare Magnetfelder beeinflussen, atmosphärische Ionenschichten stabilisieren, Energieflüsse regulieren und oft sogar mit technologischen Infrastrukturen in Wechselwirkung treten. Dies geht in manchen Fällen sogar so weit, dass die Energiewesen eine Symbiose mit anderen Spezies eingehen, nur weil diese einen Nutzen aus ihnen ziehen können. Zum Beispiel gedeihen Aragische Glimmer, bei den ebenfalls auf Aragir lebenden Slaile und stellen sich diesen freiwillig als Lichtquellen zur Verfügung. Sie selbst scheinen nichts aus diesem Vorgehen zu gewinnen, doch entfernt man sie von den Unterkünften ihrer Symbionten, gehen sie kläglich ein. Es ist, als gäbe das Leuchten für andere ihnen den einzig wahren Sinn ihres Daseins.