Silikattiere
Bild: KI-generiert

Kristallines Leben
Bei Silikat- oder Mineraltieren handelt es sich um Spezies, die auf einer kristallinen Molekularzusammensetzung basierten. Ihre Entstehung begann fast immer Inneren des Kerns ihrer Heimatwelten. Die hier herrschenden Kräfte von Hitze, Druck und Quantenverschränkungen entwickelten sich in machen Fällen zu geologischen Reaktoren und ließen unter günstigen Umständen siliziumreiche Polymerstrukturen entstehen. Sie ordneten sich immer wieder und wieder neu an, bis eine stabile Konstellation entstand, die als funktionierendes Lebewesen emporsteigen konnte. Ihre Denkapparate funktionieren mittels komplexer Resonanzmuster. Hierbei handelt es sich um ein stetes Flirren aus Temperatur und Vibration, welches sich in flexiblen Silikongittern verankert. Die Formen solcher Wesen können äußerst unterschiedlich ausfallen. Viele Arten sind stark von ihrer Umgebungstemperatur abhängig und werden bei Wärme geschmeidig, während sie bei Kälte mit der Zeit in Bewegungslosigkeit erstarren. Krankheiten oder unheilbare Verletzungen sind ihnen fremd, denn beschädigtes Material polymerisiert immer wieder neu.