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Anti Varma

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Erhältlich ab Sj -445

Ursprung: siva`s ND

Land: Vehuna

Bild: KI-generiert

Die Kriegerin und der Dämon

In einem kleinen, hoch im Gebirge von Vehuna gelegenen Ort namens Jakjani erblickt im Standardjahr -445 das Mädchen Anti Varma das Licht der Welt. Ihre Eltern sind einfache Leute und ernähren sich von Ackerbau und Viehzucht. Von kindesan hat Anti Visionen, die sie schließlich in eine der zahllosen smavarischen Ruinen aus früherer Zeit führen. Hier entdeckt das Mädchen den Panzerhandschuh eines längst vergangenen Hexenkönigs der Silberwölfe. Sie streift ihn sich über und muss erkennen, dass in dem verbauten Kristall auf dem Handrücken des Gebildes – ein sogenannter Shimwas – ein zorniger Geist gegangen gehalten wird. Bei diesem Geist handelt es sich um einen toten Smavari namens Feuerzunge, der sich vor langer Zeit gegen sein eigenes Volk wandte und zur Strafe getötet und gebannt worden war. Feuerzunge weckte die ohnehin in Anti schlummernden psionischen Disziplinen und mache sie bald zu einer gefährlichen Kriegerin.

Keine Gnade für die Silberwölfe

Als im Standardjahr -412 Sternensegler das Himmelsgewölbe ihrer Heimatwelt in Brand setzten und die Membranrisse der Dimensionsverdreher zur Anderwelt Amytoren und noch weit albtraumhaftere Kreaturen freisetzten – trat Anti Varma mit Feuerzunge aus den Schatten und führte die verängstigten Shivaiten in einen fürchterlichen Verteidigungskrieg. Ohne Gnade und von der perfiden Intelligenz des Geistes an ihrer Seite geleitet schlug sie Schlacht um Schlacht und brachte schließlich mehrere Sternensegler und unzählige smavarische Feuerlanzen in die Hände der shivaitischen Generäle. Von nun an war es um die Angreifer geschehen. Anti sah jeden Schritt der Silberwölfe voraus und verhinderte, dass deren Hellseher ihre Taktik vorhersagen konnten.

So wurde sie zu einer der bekanntesten Heldenfiguren, der shivaitischen Frühzeit und noch heute ziehren Bilder ihrer Taten die Wände shivaitischer Kasernen und Tempelanlagen.

Ein Ende mit Schrecken 

Der Sage nach kämpfte Anti Varma bis zum Ende des Krieges gegen ihre smavarischen Feinde, doch als diese sich eines Tages geschlagen zurückziehen mussten, soll Flammenzunge, ihr Geistervasalle, sie verraten und in den Abgrund gezogen haben. Mit der Häme, die man allen seines Volkes nachsagt, habe er sie in der Nacht überfallen und in Form eines Amytoren getötet. Was aus ihrer Leiche wurde, fand jedoch nicht seinen Weg in die Überlieferungen. So erzählen mache Geschichten, sie wäre ebenfalls in den Shimwas gezogen worden, während andere behaupten, sie sei von Amytoren verschlungen in die shivaitische Hölle eingezogen und hätte dort an der Seite der Devas weitere Heldentaten vollbracht.