Raumschiffe
BestandteileKlassenSchiffskomponentenTypen
Zerbrechliche Hüllen in der Unendlichkeit
Es gibt unzählige Konzerte und Vorgehensweisen nach denen sie entstehen und ebensoviele Gründe für ihren Bau. Hierbei spielt der der Wunsch nach Expansion, Forscherdrang, pure Lust am Kampf oder gar philosophische Überlegungen eine maßgebliche Rolle. Hat sich einer dieser Gründe manifestiert, dauert es meistens nicht lange, bis auch die notwendigen Mittel entdeckt und umgesetzt werden. In den allermeisten Fällen gehört der Raumschiffbau zu den teuren Kategorien des Fortschritts eines Volkes und liegt daher in den Händen der Regierungen oder zumindestens der Oberschicht. Nur selten wird man Kulturen vorfinden, in denen auch die Ärmsten in der Lage sind, Raumfahrzeuge zu bauen und zu betreiben.
Verschiedene Ansätze
Die Vielfältigkeit von exestierenden Raumfahrzeugen wird nur von den Völkern ihrer Erbauer übertroffen. Sie verstehen aus allen möglichen Materialien. Häufig kommen möglichst leichte Metallegierungen zum Einsatz, doch auch Kunststoffe, Epoxite, natürliche Harze, Glas, Holz oder gar Tierhäute werden verbaut. So bestanden die zu den frühesten Raumfahrzeugen überhaupt zählenden Sternenbarken der Smavari aus dem weißen Holz der Seelenbäume von Mirthas`Eysmi und die Schiffshüllen ihrer Nachbarn und Feinde, der Gorden wurden traditionell aus den Panzern nächtiger Reptilien geschnitzt. Heute nutzt man vorwiegend modernere und leistungsfähigete Materialien wie Bandonium, Bocklanium, Frantolit oder K-Stahluminium. Doch die Gusch von Landa zum Beispiel, setzen nach wie vor auf Holzrümpfe bei all ihren Raumschiffen. Doch aus was auch immer ein Schiff bestehen mag, seine Sicherheit steht und fällt mir der Qualität seiner Schilde und seiner Antriebe. Partikel erreichen im Vakuum extreme Geschwindigkeiten und werden auch für die stärkste Stahlhülle zu verheerenden Geschossen. Ionenschilde, deren Technik auf Gravitationskräfte aufbauen sind am verbreitetsten. Sie verbrauchen eine unterwegs erzeugbare Energiemenge und bieten so einen dauerhaften Schutz vor den Elementen. Modernere Techniken machen sich zum Teil in ihrer Effizienz überhaupt nicht mehr bemerkbar.
Interstellare Reisen sind nur mittels Subraumtunnel zu bewerkstelligen, da sie ansonsten unendlich viel Zeit in Anspruch nehmen würden. Hinzu kommen Quanteneffekte, welche zu Zeitverzerrungen führen und jegliche Relevanz der Reisenden zu ihren Startpunkten und Zielen zunichte machen. Doch auch der Subraum ist alles andere als Gefahrlos. Nur Schiffe mit hochwertigen Subraumantrieben sind in der Lage, die Realitätsgrenzen zu überschreiten, ohne dabei selbst an Realität zu verlieren. Unzählige Schiffe traten schon in das Zwischenreich ein und fanden nie wieder heraus.