Shishney
Ursprung: Tiba Fe
Land: Kisadmur
Alchemistische Zutaten: A5 B3 C2 D2
Gründung: Sj -52.855
Lage: An der oberen Südflanke des Odoreys
290 km NO › Angaworth, 420 km SO › Levorn,
420 km NW › Uraiyd, 600 km SW › Barithin,
900 km SW › Seva`Urt
Ausdehnung: 3,5 auf 7,2 Kilometer
Festung: Shishney
Stadtteile: Quinkstadt, Oberstadt, Ostwall, Turmstadt
Einwohnerzahl: 12.600
Bewohner: Quink 9.600, Midyar 1.620, Smavari 1.380
Institutionen: Shama`Elishai bin`Lona
Typische Tiere: Bryd`Ejviyth, Bryd`iyarth, Dromirtha, Orey`Orevi
Anmerkung: Diese Informationen beziehen sich auf einen Zeitraum um das Standardjahr -15.000.
Am Fuße des Odoreys
Shishney (Schimmer) ist eine kleine Ansiedlung an der Südwestflanke des Odoreys genannten Gebirges im Zentrum von Kisadmur. Zu Beginn der Besiedlung dieses Areals um das Standardjahr -72.000 ließen die damaligen smavarischen Fürsten eine sternförmige Festungsanlage in den Fels treiben und krönten diese Struktur mit einer Burg auf einem der Gipfel der Odoreys. Diese trägt den selben Namen wie der Ort und ist nach wie vor der Sitz der hiesigen Fürsten.
Die Civic selbst ist beschaulich und wird von der Eisschlange, dem Fluss Ejviyslath, welcher weiter oben dem Berg entspringt mit Quellwasser versorgt. Im Süden drängt der Plagensumpf gegen die Struktur der Ansiedlung und verhindert eine weitere Expansion in diese Richtung. Südöstlich der Civic erstreckt sich schließlich die Ebene von Kish und bietet freien Ausblick auf das tiefer gelegene Umland. Wie die meisten Ansiedlungen der Smavari auf Tiba Fe ist auch Shishney in erster Linie eine Quinkstadt. Hier auf dieser generell feuchten Welt finden sich Wesen wie die Quink gut zurecht und als Sklavenspezies sind sie für die Smavari allein schon wegen ihrer trägen Haltung zum Thema Freiheit sehr beliebt. Zwar finden sich in Shishney auch andere Spezies wie die Midyar, doch hier werden Arbeiter und keine Wüstenkrieger gebraucht und so besteht der größte Bevölkerungsanteil der Civic aus Quink.
Aufgeteilt ist Shishney in fünf Stadtteile. Im Norden trohnt die Turmstadt über dem Gelände. Daran angrenzend befindet sich die Oberstadt, die durch eine bis in den unteren Teil von Quinkstadt gehende Stadtmauer geschützt ist. Der neue Ostwall befindet sich außerhalb der eigentlichen Civic und stellt den Versuch eines Neubaus einer weiteren Stadtmauer dar. Allerdings gehen die Baumaßnahmen, wie bei den Smavari üblich, extrem langsam vonstatten. Die obere Quinkstadt zieht sich im Nordwesten am Gebirge entlang und wird auch hier vom Sumpf in ihren Schranken gehalten. In Quinkstadt kommen auf einen smavarischen Bewohner etwa 300 Quink. Generell meiden die meisten Silberwölfe diesen Stadteil. Wer hier gar eine Unterkunft bezieht, hat in der Welt der Smavari zweifelsfrei etwas falsch gemacht. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Irt bin`Lona, das Zirkelanwesen des hiesigen Hexenkultes. Es stellt die südwestliche Grenze zwischen der Oberstadt und Quinkstadt dar und nimmt für die edlen Smavari Shishneys eine seltsame Sonderstellung ein. Man sagt den Hexen nach, mit einem Bein im Sumpf zu stehen und sieht dies als etwas abwertend Schmutziges. Andererseits beziehen die Hexen einen Großteil ihrer alchemistischen Grundstoffe aus dem Sumpf und wenn es darum, geht ein Leiden zu lindern oder einen Rivalen zu vergiften, ist es den noblen Smavari plötzlich egal, wo sie die für diese nicht selten sehr düsteren Zwecke nützlichen Mittelchen beziehen.
Wolframit & Gifte für die Hexenkönige
Shishneys Reichtum ist der Berg. Unermüdlich schuften Quink untertage und entreißen den Odoreys seine Schätze. Allem anderen voran gieren die Hexenkönige Tiba Fes nach dem für ihre dunklen Machenschaften wertvollen Wolframit. Der Berg ist voll davon, doch es liegt tief in seinen Venen begraben und der Bergbau ist ein gefährliches Handwerk. Natürlich begibt sich so gut wie nie ein Smavari in die Tiefen unter der Festung. Selbst Inspektionen werden normalerweise von erhöhten Sklaven vorgenommen. So kann niemand der Stadtoberen sagen, wie es da unten in den Minen tatsächlich aussieht. Über dieses Wissen verfügen nur die Quink und die wenigen Midyar, die ihren Wachdienst in den Tiefen leisten müssen.
Weitere Ressourcen der Civic sind die schon erwähnten alchemistischen Substanzen des Sumpfes. Im Gegenzug muss Shishney einen Teil seiner Nahrungsversorgung über Importe aus dem Süden regeln und erhält regelmäßig neue Sklaven aus Angaworth, der Hauptcivic Kisadmurs. Man ist zwar bemüht, die örtlichen Quink zur eigenständigen Reproduktion zu animieren, um sich von der Gutmütigkeit Angaworths zu befreien, doch so gut die Quink als Sklaven dienen, so schwer tun sich die kleinen Amphibien mit der Familiengründung. Allem voran hindert sie ihre tief religiöse Grundeinstellung, was in früheren Zeiten zu Verboten der Ausübung ihrer Religion führte. Doch alle Versuche in diese Richtung hatten nur Rebellion, Tod und Verderben zur Folge. Nun lässt man der Gemeinde der Quink ihren Glauben und versetzt stattdessen ihr Trinkwasser mit aphrodisirenden Substanzen, welche die Hexen des Irt bin`Lona zur Verfügung stellen.
Plan: Blum
Zitadelle
Der untere Bereich der Zitadelle wird als Bergfried genutzt und ist häufig über längere Zeit unbewohnt. In der Zeit der Blauen Tage, wenn die dritte Sonne der Tiba Fe die Oberfläche des ganzen Planeten für die Silberwölfe unerträglich macht, ziehen alle smavarischen Bewohner Shishneys hier ein und verbringen die Zeit mit Schlaf und Müßiggang. Unter der Zitadelle befindet sich das Verlies.
Hoch oben über der Stadt Shishney befindet sich die Burg Shishney. Hier residieren die Fürstin und der Fürst und einige wenige ausgesuchte Vasallen der beiden.
Turmstadt
Die Turmstadt ist das Domizil der Nobelsten von Shishney. Sie umgibt den unten Bereich der Zitadelle und nimmt etwa die Hälfte der Altstadt ein. Eine echte Grenze zwischen Turm- und Oberstadt gibt es nicht, doch jeder Shishneyer weiß, wer den Platz der Tugend in Richtung Silbertor verlässt, ist ins Bürgerliche geraten.
Oberstadt
Hier leben Krieger, Abenteuer, verarmte Adelige und solche, die es vorziehen, ihr Dasein ein wenig gewürzter zu genießen. Die Fassaden der Oberstadt sind seltener mit Edelsteinen und Gold verziert als jene der Turmstadt, aber dafür werden hier die interessanteren Soirees abgehalten.